Schnee! Kälte! Erfahrungen mit den Winterreifen, dem Winterpaket des Autos und dem Kaltstart mit Gas.

Langzeittest VW eco Up!
Monatsberichte 2017

Monatsbericht Januar 2017


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Schnee! Kälte! Erfahrungen mit den Winterreifen, dem Winterpaket des Autos und dem Kaltstart mit Gas.


VW eco up im Schnee versteckt. Schnee! Kälte!

Im letzten Monatsbericht hatte ich mich noch gefragt, wo denn wohl der Winter bleibt. Nun, im Januar zeigte sich der Winter von seiner schönsten Seite. Es schneite so richtig und wurde danach bitterkalt. Die Temperaturen fielen zeitweise auf unter minus 20° C! Ideale Bedingungen, um die Winterreifen (Dunlop Winter Response 2) mal ausgiebig zu testen.

VW eco up im Schnee versteckt.
Da steckt doch mein Up! drunter?

Ich kann die Winterreifen natürlich nicht objektiv bewerten, aber rein subjektiv fahren sie sich mit ordentlich Grip auch im Schnee. Klar, bei Eis hat kein Reifen wirklich eine Chance, aber das Verhalten im Schnee finde ich wirklich hervorragend!

Bei den frostigen Temperaturen war ich natürlich gespannt, wie schnell der Kleine denn warm wird. Glücklicherweise sind die Vordersitze beheizbar, was bei den frostigen Temperaturen sehr angenehm war. Aber auch sonst wird der Up sehr schnell warm, da hatte ich mit meinen Dieseln vorher größere Probleme. Nicht umsonst hatte unser Sharan eine Zusatzheizung, die leider sehr oft ausfiel, aber das ist ein anderes Thema. Sehr empfehlenswert finde ich auch beheizbare Außenspiegel, die im Winter-Paket mit dabei waren. Damit bekommt man nicht nur das Eis von den Spiegeln weg, sondern auch einfach nur beschlagene Spiegel bei wärmeren Temperaturen. Interessanterweise handelt es sich um einen asphärischen Spiegel mit "Totem-Winkel-Knick", so dass man auch Autos neben dem eigenen Fahrzeug noch im Blick hat. Sehr praktisch. Das sollte eigentlich Standard sein, aber ohne Winter-Paket mit Spiegelheizung bekommt man wohl nur die einfacheren Spiegel ohne diesen Knick. Für mich unverständlich, aber da geht es wohl um jeden Cent, den man sparen kann.

Wo wir gerade dabei sind: Was mich ein wenig nervt, sind die elektrischen Fensterheber, die keine Komfortfunktion haben. Damit meine ich, dass man Fenster komplett hoch- und runterfahren kann, indem man die zweistufigen Taster ganz durchdrückt. Das funktioniert beim Up leider nicht, da nur einstufige Taster verbaut sind. Das bedeutet, man muss drauf bleiben. Nicht wirklich schlimm, aber schon faszinierend, wo überall der Rotstift angesetzt wurde. Immerhin gibt es seit 2014 auch auf der Fahrerseite einen Fensterheber für rechts. Vorher gab es den nämlich nicht, was doch ziemlich umständlich war, wenn man denn mal das Fenster auf der Beifahrerseite öffnen wollte …

Das Gebläse für die Frontscheibe kam bei den winterlichen Bedingungen allerdings schon an seine Grenzen. Es dauerte schon ein paar Minuten, bis die Scheiben von innen(!) nicht mehr beschlagen waren. Ich musste den Up also idealerweise erst starten, dann Eis kratzen, damit ich im Anschluss gleich losfahren konnte, ohne zwischendurch anhalten zu müssen, um innen die Scheiben frei zu bekommen.

Was mich beim eco Up bei den frostigen Temperaturen beeindruckt hat, ist, dass er auch bei tiefen Temperaturen immer gleich auf Gas startet. Laut Internet soll er wohl bei unter minus 10° C zunächst auf Benzin starten. Ich hatte das nur einmal, als die Außentemperatur bei minus 20° C lag. Er startete auf Benzin, schaltete dann aber nach einigen huntert Metern bereits auf Gas um. Genau wie nach jedem Tankvorgang übrigens, wo er zunächst kalibriert und die Gasqualität prüft, die bei uns im Süden immer bei 100% (H-Gas) liegt.

Gefahren bin ich im Januar 2.790 km, im Februar werde ich also die 10.000 km Grenze überschreiten. Irre, wie schnell das geht. Ich habe den Kleinen über die letzten Wochen echt lieb gewonnen. Ein knuffiges Auto, einfach toll, und jedes Tanken zaubert mir dann doch ein Lächeln ins Gesicht.

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