Nach einem Jahr und gut 20.000 Kilometern ziehe ich Zwischenbilanz.

Langzeittest Honda Jazz
Monatsberichte 2012

Monatsbericht April 2012


Sie sind hier: Langzeittest >> Honda Jazz >> Monatsberichte >> 2012 >> Monatsbericht April 2012
Zum nächsten Artikel. Monatsbericht Mai 2012



Nach einem Jahr und gut 20.000 Kilometern ziehe ich Zwischenbilanz.


Rückleuchte des Jazz. Osterausflug

Im April geht’s mit dem Jazz über Ostern mal wieder mit Freunden auf eine Kurzreise — diesmal nach Karlsruhe. Bei einem Ausflug in den Schwarzwald zweifle ich kurzzeitig daran, ob die Montage der Sommerreifen nicht doch verfrüht war; leichter Schneefall auf der Schwarzwald-Hochstraße irritiert mich etwas. Aber die Temperaturen sind doch schon zu hoch dafür, dass der Schnee auf der Straße liegen bleiben könnte, und so verläuft auch diese Reise ohne Zwischenfälle.

Zwischenbilanz nach einem Jahr

19.04.2012, Kilometer: 20.516.

Am 19. April ist es dann soweit: Beim Kilometerstand von 20.516 ist genau ein Jahr vergangen, seit ich den Jazz von Honda Hoefler abgeholt habe. Ich möchte diesen Anlass nutzen, ein kleines Zwischenfazit zu ziehen.

Die wichtigste Frage vorab: Würde ich den Jazz nach heutigem Kenntnisstand wieder kaufen? Dafür ein klares Ja!

Ein kurzer Rückblick auf den Beginn dieses Langzeittests. Die Gründe für den Kauf eines neuen Autos waren, dass ich mich in Hinblick auf den Spritverbrauch verbessern wollte, außerdem sollte das neue Fahrzeug praktisch und zuverlässig sein. In allen Punkten hat mich der Jazz bisher nicht enttäuscht.

Der Verbrauch liegt nach einem Jahr bei etwa 6,2 Litern, also über einen Liter unter meinem vorherigen Fahrzeug. Wohlgemerkt bei vergleichbarer Fahrweise und Fahrbedingungen.

Praktisch ist er auch; mein vorheriger Renault Modus war zwar schon sehr variabel und alltagstauglich, aber der Jazz kann alles noch ein Stück besser. Es fängt damit an, dass sich ein (26 Zoll-) Trekkingrad problemlos im Innenraum verstauen lässt, geht mit der Möglichkeit auch lange (Möbel-)Pakete durch den zurückklappbaren Beifahrersitz zu transportieren weiter und hört mit den für den Transport von schweren und hohen Dingen hochklappbaren Rücksitzen noch lange nicht auf. Auch die Tatsache, dass in diesem Auto, das ein gutes Stück kleiner als ein aktueller VW Polo ist, fünf Personen in menschenwürdiger Haltung mit Wochenendgepäck verreisen können, finde ich durchaus bemerkenswert. Dass sich der Wagen aufgrund der Kompaktheit auch in der Stadt mit engen Parklücken wohlfühlt, versteht sich fast von selbst.

Und die Zuverlässigkeit, die mir beim vorherigen Wagen doch etwas gefehlt hat, die ist so wie ich sie mir bei einem Neuwagen erwarte. Das Fahrzeug hat mich nie im Stich gelassen; außerplanmäßige Werkstattaufenthalte waren nur wegen den mangelhaften (Nachrüst-) Lautsprechern und für den Test der Batterie erforderlich.

Eigentlich sollte das selbstverständlich sein; leider habe ich dies bei einem früheren Neuwagen aber auch schon anders erlebt und auch Erfahrungen aus dem Bekanntenkreis sprechen eine andere Sprache — völlig unabhängig von Fahrzeugmarke und –preis.

Viel Licht also. Trotzdem auch ein bisschen Schatten: Auf meiner Wunschliste stehen nach einem Jahr Alltagserfahrung ein Motor mit besserem Durchzug, eine kräftigere Heizung und eine etwas weniger "sportliche" Federung. Dennoch; diese Kleinigkeiten trüben meine Freude an diesem Fahrzeug nicht, und ich bin mir weiterhin sicher, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Jazz im Sonnenlicht.
Sonnige Aussichten für den Jazz nach einem Jahr Nutzung.

Zusammenfassung

30.04.2012, Kilometer: 21.048.

Aufgetretene Mängel: keine

Der aktuelle Durchschnittsverbrauch über gesamte Laufleistung liegt bei: Verbrauchsberechnung bei Spritmonitor.de. (Details zeigt der Link)

Seite drucken.  Seite drucken  Zum nächsten Artikel. Monatsbericht Mai 2012