Scheppernder Hochtöner Teil 2. Mit dem Jazz durch die Alpen.

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Scheppernder Hochtöner Teil 2. Mit dem Jazz durch die Alpen.


Der Jazz beim Hochtor auf der Großglockner Hochalpenstraße. Alpen-Jazz

Zu Monatsbeginn hat der Jazz erst mal Pause: ich nutze das strahlende Wetter zum Motorrad fahren. Bevor es in der zweiten Junihälfte eine Woche in den Urlaub geht stehen dann erst mal wieder die gewohnten Kurzstrecken-Fahrten an.

Und natürlich der Austausch des defekten Hochtöners! Dieser ist mittlerweile für den 17. Juni vereinbart, kurz vor dem Start in den Urlaub. Ich treffe also zum vereinbarten Termin bei Honda Hoefler ein und sogleich wird der Jazz in die Werkstatthalle gefahren. Bei der Annahme des Wagens wurde eine voraussichtliche Reparaturdauer von höchstens einer Stunde veranschlagt, daher beschließe ich im Autohaus zu warten. Nach einiger Zeit kommt der Meister zu mir und erklärt, dass zunächst der Hochtöner getauscht wurde, der Klang aber nach wie vor unbefriedigend war. Daher vermutet er, dass das Problem an meinem Radio liegen könnte, das ja kein Werksradio sei. Ich entgegne, dass der Klang auch mit dem Werksradio bis zum Tausch des Radios nicht in Ordnung war. Wir einigen uns darauf, dass er nochmals beim Hersteller der Hochtöner (die laut seiner Aussage keine Zubehörteile aus Japan sind sondern von einem deutschen Hersteller stammen) nachfragt, woran das Problem liegen könnte. Bis dahin werden zunächst mal beide Hochtöner abgeklemmt — ich möchte nicht die bevorstehende Urlaubsreise mit dem verzerrten Klang des defekten Hochtöners unterwegs sein müssen. Ohne die Hochtöner ist der Klang gleich deutlich besser; natürlich werden hohe Töne durch die im Fußraum montierten Lautsprecher nicht gerade ideal abgestrahlt. Das ist allerdings wesentlich erträglicher als das "Scheppern" des defekten Hochtöners. Dieses Thema wird mich (und den geneigten Leser) jedenfalls auch im Juli noch beschäftigen.

Zumindest kann’s jetzt mit besserer Beschallung in den Urlaub gehen. Es steht eine Woche Italien auf dem Programm. Wir haben beschlossen, die Anreise gemütlich angehen zu lassen und in den Alpen eine Zwischenübernachtung einzulegen. Und so bleibt Zeit, die Alpentauglichkeit des Jazz auf die Probe zu stellen, und zwar auf der Großglockner-Hochalpenstraße. Nachdem wir die happige Tagesgebühr entrichtet haben geht’s bei zunächst ziemlich wolkenverhangenem Wetter bergan. Der Jazz schlägt sich gemessen an dem kleinen Hubraum und dadurch eher durchzugsschwachen Motor gut, nur die Getriebeabstufung ist in den Bergen nicht ideal: der Drehzahlsprung vom 1. in den 2. Gang ist ziemlich groß. Nun gut, dann schalte ich eben später …

Erwartungsgemäß problemlos erklimmt der Jazz den Großglockner; wir gönnen uns noch einen Abstecher zur Edelweißspitze auf immerhin 2.527 Meter (und werden durch den Anblick von Murmeltieren und herrlicher Fernsicht belohnt) und durchqueren etwas später das Hochtor.

Der Jazz beim Hochtor auf der Großglockner Hochalpenstraße.
Der Jazz beim Hochtor auf der Großglockner Hochalpenstraße.

Kurzum: ein traumhafter Start in den Urlaub. Den Rest der Woche hat der Jazz dann wieder Pause; erst auf der Heimreise darf die Klimaanlage ihre Leistungsfähigkeit erneut unter Beweis stellen. Und nach knapp 800 Kilometern stelle ich (mal wieder) erfreut fest, dass ein moderner Kleinwagen wie der Jazz auch bestens für die große Reise taugt.

Den Rest des Junis beschränken sich die Fahren aufs Stadtgebiet und auch sonst ergibt sich nichts Berichtenswertes.

Im Juli ändert sich das wieder: ich werde unter anderem über die Lösung des Lautsprecherproblems berichten.

Zusammenfassung

31.06.2011, Kilometer: 4.830.

Aufgetretene Mängel: keine

Der aktuelle Durchschnittsverbrauch über gesamte Laufleistung liegt bei: Verbrauchsberechnung bei Spritmonitor.de. (Details zeigt der Link)

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