Statistik der Nutzung im Februar 2015, Parkschaden an Beifahrertür durch Fremdverursacher, sehr geringer Ölverbrauch durch Motor und CVT-Getriebe, Einbau einer "DashCam", sowie eines iPod zum Podcast Konsum.

Langzeittest Honda Jazz Hybrid
Monatsberichte 2015

Monatsbericht Februar 2015


Sie sind hier: Langzeittest >> Honda Jazz Hybrid >> Monatsberichte >> 2015 >> Monatsbericht Februar 2015
Zum nächsten Artikel. Monatsbericht März 2015



Statistik der Nutzung im Februar 2015, Parkschaden an Beifahrertür durch Fremdverursacher, sehr geringer Ölverbrauch durch Motor und CVT-Getriebe, Einbau einer "DashCam", sowie eines iPod zum Podcast Konsum.


Die Dashcam neben dem Innenspiegel. Statistik für den Februar 2015

Etwa 2.600 km legte ich in diesem Monat zurück, der errechnete Durchschnittsverbrauch betrug hierfür 5,06 l/100 km, berechnet auf die verbrauchten 133 Liter Superbenzin E5, draus ergibt sich auch ein CO2-Ausstoß von 118 g/km. Winterreifen und die Witterung lassen derzeit leider keine niedrigeren Verbräuche zu.

Parkschaden an der Beifahrertür

Am 22. Januar 2015 gegen 16:45 Uhr wurde meinem Wagen ein Parkschaden zugefügt, ich fand eine kleine Delle und eine leichte Lackschramme an der Beifahrertür vor. Das Bild entstand später, Reflexionen im Bild stören leider, dennoch erkennen Sie an der markierten Stelle gut die Schramme.

Parkschaden an der Beifahrertür.
Parkschaden an der Beifahrertür.

Leider hatte ich diesen Beitrag in meinem Monatsbericht zum Januar 2015 vergessen, somit reiche ich ihn hier nach, bitte entschuldigen Sie das Versehen.

Ich habe die Angewohnheit, meinen geparkten Wagen gerne zu fotografieren, insbesondere die Parknachbarn. Bisher musste ich nie von diesen Bildern Gebrauch machen, nun war es so weit. Der Parkplatz des hiesigen Herkules Baumarkts Grünberg ist geräumig, die Parklücken nicht wirklich eng, so parkte ich mit geschätzten 60 bis 70 cm Abstand neben einem Audi A6 Kombi, in gleicher Fahrtrichtung.

Nach der Rückkehr aus dem Baumarkt fand ich den benachbarten Audi nicht mehr vor, statt dessen einen VW Golf III Kombi, mit etwa gleichem Parkabstand. Ich schaute auf meine Wagenflanke und sah an der Beifahrertür eine kleine Delle und Lackschramme, vielleicht auch deshalb, weil der Wagen äußerlich durch das Winterwetter gerade recht verschmutzt war, etwa durch Streusalzrückstände. Die Delle ist nicht groß und tief, geschätzt etwa 1,5 cm Durchmesser und 1 bis 2 mm Tiefe, offenbar touchierte hier die Türkante des benachbarten Wagens meine Tür.

Wie praktisch, gegenüber des Baumarkts befindet sich die städtische Polizeistation, so fuhrt ich dort vor, zeigte den Beamten das von mir gemachte Foto und die Delle in der Tür. Ein Beamter fotografierte die Delle und erfragte die Umstände. Bei der Schilderung des Vorgangs fiel mir auf, ich hatte einen Fehler gemacht, den VW Golf Kombi, der nun neben mir parkte nicht fotografiert und auch nicht weiter beachtet. Der Beamte bat mich ihn noch zu "sichern", doch die fünf bis acht Minuten Abwesenheit vom Baumarkt Parkplatz genügten, um festzustellen, dass der Golf nicht mehr da war.

Tja, das war Pech und mein Fehler. Ich kehrte zur Polizei zurück, dort ermittelte man den Halter des Audi A6 Kombis und versuchte ihn telefonisch zu erreichen, nach Recherche im Telefonbuch, leider ohne Erfolg. Der Beamte erklärte mir, der Fall sei grenzwertig, da es sich um sogenannten "ruhenden Verkehr" handelt, der zudem auf einem Privatgelände stattfand, man könne da behördlich nichts machen, gab mir aber die Adresse des Halters. Wenn ich den Beamten richtig verstanden habe, dann ist es wohl so, dass in diesem Fall die KFZ-Haftpflicht-Versicherung des Verursachers nicht zahlen würde, da der Wagen stand, so müsste ich mich an die Privathaftpflichtversicherung des Verursachers wenden.

Ich suchte die Adresse auf, ein Nachbarort der Kleinstadt Grünberg, dort fand ich auch den Audi auf einem offenen großen Hof vor. Da es nun inzwischen dunkel war griff ich zu meiner großen Stabtaschenlampe im Kofferraum und schaute mir die Türkarten des Wagens auf der Fahrerseite an, jedoch war bei geschlossen Türen keine Schramme erkennbar, auch die Verschmutzung des Wagens ließ keine diesbezüglichen Vermutungen zu.

Der Halter öffnete mir freundlich seine Haustür, nachdem ich bei ihm geklingelt hatte. Freundlich erklärte ich ihm mein Anliegen, er nahm es ebenso freundlich auf und erklärte mir, dass er sich ganz sicher sei, meinen Wagen nicht berührt zu haben, denn die Parklücken seien absolut ausreichend. Der Herr war wirklich freundlich und stellte dann die Parksituation auf dem Hof nach, vergleichbar zu meinem Bild. Schnell wurde hierbei klar, er kann es nicht gewesen sein, denn seine Fahrertür war deutlich vor dem Schaden, da sein Wagen länger ist und wir das Heck etwa auf gleicher Höhe geparkt hatten.

Nun gut, damit bleibt der Schadensverursacher unerkannt und ich werde den Schaden selbst tragen müssen, denn für einen Versicherungsfall der Vollkasko ist er viel zu klein. Mit "Smart Repair" kann die Schramme vielleicht kostengünstig beseitigt werden, ich werde mir in den nächsten Monaten eine Lösung überlegen und eventuell ein Angebot machen lassen. Schauen wir mal, ich werde später noch dazu berichten.

Ölverbrauch oder kein Verbrauch

Am 13. Februar kontrollierte ich den Ölstand des Motors und des CVT-Getriebes. Die Laufleistung des Wagens betrug hierbei 9.890 km, der Ölstand des Motors etwa 90%, der des warmen Getriebes etwa 80% am Peilstab. Angesichts der Laufleistung von annähernd 10.000 km ein bemerkenswert geringer Ölverbrauch. Meine bisherigen Fahrzeuge verbrauchten in der Regel wenig Öl, aber dies hier beim Jazz erscheint mir doch erstaunlich wenig.

Übernahme der "DashCam" aus dem Vorwagen

Über die Sinn- und Rechthaftigkeit von sogenanten "DashCams" in Fahrzeugen mag man geteilter Meinung sein, bei verantwortungsvollem Umgang erscheinen sie mir persönlich durchaus sinnvoll. Ich selbst musste nie Gebrauch vom Bildmaterial einer solchen Kamera machen und nutze sie inzwischen seit etwa einem Jahr.

Der Begriff "DashCam" ist ein Kunstwort, es setzt sich aus Dashboard = Armaturenbrett und Camera = Kamera zusammen, was die Bauform und den Zweck der Kamera auch recht gut beschreibt. Nun werden die Kameras gewöhnlich an der Windschutzscheibe angebracht, damit kann das Aufnahmefeld besser eingerichtet werden, zudem sind keine Bohrungen erforderlich, ein Stückchen doppelseitiges Klebeband genügt für die Befestigung, ein Saugnapf ist unnötig groß.

Die Dashcam von außen gesehen.
Die Dashcam ist auch von außen kaum zu erkennen.

Ich entschied mich damals für eine sehr kleine Kamera, sie sollte mir die Sicht nicht versperren, nicht mit dem Display blenden und auch sonst das Sichtfeld nicht stören, natürlich auch optisch nicht auffallen. Fündig wurde ich damals mit der iTracker min0801, die aktuell zum Preis von etwa 110 Euro gehandelt wird. Meiner Meinung nach ist die Kamera das Geld absolut wert, somit noch immer eine Kaufempfehlung.

Zum geltenden Recht merke ich an, meines Wissens nach, werden Aufnahmen solcher Kameras von Gerichten nicht als Beweismaterial anerkannt, da sie ohne einen konkreten Grundverdacht entstanden. Mit anderen Worten, der Nutzer überwacht damit pauschal sein Umfeld. Die Aufnahmen sind in jedem Fall rein privat, von einer Veröffentlichung, in welcher Form auch immer, sollte jeder Nutzer unbedingt absehen. Gelegentlich nimmt beispielsweise die Polizei dennoch gerne solchen Aufnahmen als Beleg eines Zeugen an, so kürzlich bei einem Kollegen geschehen, der einen Unfall vor seinem Wagen beobachtete und mit der Kamera aufzeichnete, die Polizei nahm die Aufnahmen dankend zur Klärung des Unfallhergangs an, auch zur Ergänzung seiner Zeugenaussage.

Hier und da ergaben sich schöne Fahraufnahmen, beispielsweise im Urlaub, jedoch würde ich nie Aufnahmen veröffentlich, denn ich habe nicht die technische Möglichkeit, Gesichter oder Kennzeichen in den Bewegtbildern zu verpixeln, was aus rechtlichen Gründen erforderlich wäre. Wie dem auch sei, die Aufnahmen sind rein privat und bleiben es auch. Im Übergang vom Vorwagen zu diesem Honda Jazz ergab sich eine Lücke von einige Monaten. Ich überlegte, ob ich die Kamera wieder montiere, ob sie nötig ist, welchen Mehrwert ich damit verbinde. Wirklich vermisst habe ich die Kamera nicht, aber nützlich war sie schon, so entschied ich mich für den Einbau. Zuvor im Ford hing das Anschlusskabel locker über das Armaturenbrett herunter zur 12-Volt-Steckdose, dies sollte nun anders werden, ich wollte kein baumelndes Kabel mehr, es stört und sieht unschön aus, zudem sollte nun auch optisch die Kamera nicht mehr im Sichtfeld erscheinen.

Ich hielt die kleine Kamera an verschiedenen Stellen der Windschutzscheibe an, um dann den Platz hinter dem Innen-/Rückspiegel als ideal zu befinden, denn die Kamera verschwand damit aus dem Sichtfeld, der Spiegel verdeckt sie. Hinzu kommt, durch die mittige Position in der oberen Windschutzscheibe erhalte ich ein symmetrisches Bild, die Weitwinkeloptik nimmt nahezu die gesamte Sicht aus der Windschutzscheibe auf. Da keinerlei Bedienung der Kamera im Betrieb erforderlich ist, benötige ich auch keinen Zugriff auf die Bedientasten oder das Display.

Die Dashcam versteckt sich hinter dem Innenspiegel.
Die DashCam versteckt sich hinter dem Rückspiegel …

Der Rückspiegel ist weg geklappt.
… man sieht sie, wenn der Rückspiegel seitlich weg geklappt wird.

Im November 2014 montierte ich mein Garmin Navigationsgerät vorne links an der kleinen Scheibe in der A-Säule, ich beschrieb das damals im Monatsbericht November 2014. Wie Sie dort erkennen können, war die Lösung als Provisorium anzusehen, denn das Anschlusskabel lag auf dem Armaturenbrett, wurde über die Lenksäule gehängt und dann weiter zur 12-Volt-Steckdose in der Mittelkonsole geführt. Keine schöne Lösung, aber pragmatisch. Nun kommt ein weiteres Gerät hinzu, die DashCam, ein weiteres baumelndes Kabel ist inakzeptabel, so entschied ich mich für eine verdeckte Verlegung beider Kabel.

Durch die Montage der DashCam, mittels eines Klebestreifens im Bereich des Rückspiegels, bot sich die Kabelverlegung im Dachhimmel an.

Das Kabel wird nach oben verlegt.
Das Kabel wird nach oben verlegt.

Für den Betrieb der Kamera wird natürlich Strom gebraucht, 12 V über den klassischen Stecker für den Zigarettenanzünder. Ich hatte die Idee, den Strom an der Innenraumbeleuchtung im Dachhimmel abzugreifen, denn unabhängig von der Zündung liegen dort 12 V für die Leselampen an, die zu jeder Zeit schaltbar sind. Jedoch gibt es auch eine türabhängige Innenraumbeleuchtung, die auch nach aktivierter Zündung abgeschaltet wird, somit unterstellte ich, dort eine geschaltete 12-Volt-Spannung vorzufinden.

Die Abdeckung der Innenraumbeleuchtung wird entfernt.
Ein kleines Werkzeug hilft beim Entfernen der Abdeckung.

Mit einem Taschenmesser hebelte ich die Abdeckungen der vorderen Innenraumbeleuchtung vorsichtig heraus. Dazu ging ich mit der Klinge seitlich in den Spalt zwischen dem Rahmen der Leuchte und der Abdeckung, leicht gehebelt und die Abdeckungen konnten abgenommen werden.

Die Abdeckungen der Innenraumbeleuchtung vorn. Die Innenraumbeleuchtung vorn ohne Abdeckung.
Die ausgebauten Abdeckungen und die Innenraumbeleuchtung vorn ohne Schutz.

Die vordere Innenraumleuchte ist durch zwei Schrauben mit dem Dach verschraubt, ich entfernte daher die Schrauben mit einem Kreuzschraubendreher und entnahm die Abdeckung.

Zwei Schrauben entfernen, dann löst sich die Innenbeleuchtung.
Die ausgebaute Innenraumbeleuchtung von hinten.

Die Lampe ist nur mit einem Draht angeschlossen, ich messe ihn, er führt dauerhaft 12 V, ich denke nach und erkenne die Logik, es sind reine Leselampen, nicht über die Türen gesteuert, daher genügt eine dauerhafte 12-Volt-Spannungsversorgung. Die benötigte Masse, also den Minus-Pol, bekommt die Leuchte über die Verschraubung mit dem Dach.

Der Einbauplatz der Innenraumbeleuchtung.
Der Einbauplatz der Innenbeleuchtung vorn.

Nun gut, ich war auf dem Holzweg, so baute ich die Lampe wieder ein und nahm mir etwas weiter hinten die geschaltete Innenraumleuchte vor, die über die Türen geschaltet wird. Der Ausbau erfolgt in gleicher Weise, wie vorstehend beschrieben.

Die hintere Innenraumbeleuchtung ohne Abdeckung.
Die hintere Innenraumbeleuchtung ohne Abdeckung.

Die Leuchte hat leider auch keine geschaltete 12-Volt-Spannungsversorgung, denn ich möchte die DashCam bei eingeschalteter Zündung automatisch starten und bei abgeschalteter Zündung stoppen. Die Kamera enthält auch einen kleinen Akku, er überbrückt die abgeschaltete externe Spannungsversorgung um Speichervorgänge korrekt zu beenden.

Ich unterstelle für die Türsteuerung und den Einfluss der geschalteten Zündung ein einfaches Steuergerät, jedoch ist mir dessen Einbauort nicht bekannt, so gebe ich diesen Lösungsansatz auf, baue auch die hintere Innenraumleuchte wieder ein.

Ein anderer Plan wird erschlossen, vielleicht lässt sich das Kabel über eine der A-Säulen führen, hinter der Verkleidung derer. Da sich in den A-Säulen Airbags befinden, möchte ich die Verkleidungen nicht abnehmen, ich bin kein Mechatroniker und verfüge auch nicht über ein Honda-Service-Handbuch, mit dessen Anleitung ich derartige Arbeitsschritte fachgerecht erledigen könnte.

Die Kabelführung vom Dachhimmel zur A-Säule.
Die Kabelführung vom Dachhimmel zur A-Säule.

Der Dachhimmel ist als Formteil eingepasst, jedoch zur Windschutzscheibe hin nicht verklebt, er kann daher abgedrückt werden. Ich schob das relativ dünne Kabel der DashCam darunter, der Dachhimmel drückt es an das Blech des Dachs und fixiert es unsichtbar. Über dem Innenspiegel führt das Kabel senkrecht hinter den Dachhimmel, um dann dort unsichtbar nach links herüber zur A-Säule geführt zu werden. In der linken oberen Ecke der Windschutzscheibe führte ich das Kabel unsichtbar hinter der Verkleidung der A-Säule um diese herum, mit einem Taschenmesser schob ich das Kabel wenige Millimeter hinter die Verkleidung der A-Säule.

Der Übergang von der Türdichtung zur A-Säule.
Das Kabel wird mit Hilfe eines Werkzeugs unter die Verkleidung geschoben.

Um die A-Säule herum geführt, unsichtbar hinter dessen Verkleidung, hob ich die Türdichtung leicht an und schob das Kabel unsichtbar dahinter, um es dann hinter der umlaufenden Dichtung herunter bis zum Übergang zum Armaturenbrett zu führen. Das Kabel verschwindet unsichtbar hinter der Türdichtung und schränkt dessen Funktion in keiner Weise ein, hebt diese auch nicht an.

Das Kabel wird hinter der Türdichtung versteckt.
Das Kabel wird hinter der Türdichtung versteckt.
Das Kabel wird hinter der Türdichtung versteckt — bis hinunter auf Höhe des Armaturenbretts.

Am Armaturenbrett angekommen, blieb ich mit dem Kabel der DashCam hinter der Türdichtung und führte in gleicher Weise das Kabel des Navigationsgeräts zu, welches jedoch deutlich dicker ist. Ich sah keine Möglichkeit, das Kabel des Navigationsgeräts unsichtbar zur Türdichtung der A-Säule zu verlegen, es ist kein geeigneter Spalt vorhanden. Der Übergang des Garmin Kabels um die A-Säule herum ist unvermeidbar und akzeptabel, denn der Weg ist kurz, ich habe den Garmin Saugnapf ja schon vorne an der kleinen Dreiecksscheibe befestigt.

Die Kabel von DashCam und Navi werden im Fußraum unter dem Armaturenbrett verlegt.
Das Kabel von DashCam und Navi werden zusammen verlegt.

Vorbei am Armaturenbrett, beide Kabel werden unter der Türdichtung geführt, führte ich die beiden Kabel am unteren Ende des Armaturenbretts heraus, wählte den Weg unter der Verkleidung, unterhalb der Lenksäule, zur Mittelkonsole hinüber.

Im Fußraum des Fahrers wurde das Armaturenbrett mit einem Deckel verkleidet, dieser hat links vorne einen kleinen Drehknauf, der mit einer 90-Grad-Drehung entriegelt wird. Damit ist der Deckel noch nicht abnehmbar, er hängt rechts vorne noch fest und ich fand keinen Drehknauf vor, so zog ich vorsichtig daran und der Deckel sprang ab, dahinter erschien ein Clip, mittels dessen der Deckel hier befestigt wurde. Ich verlegte beide Kabel geradlinig an der vorderen unteren Kante des Armaturenbretts hinter dem Deckel hinüber zur Mittelkonsole und befestigte sie dort mit Kabelbildern. Die Funktion der OBD-Dose wird durch die Kabelverlegung nicht beeinträchtigt, die Dose befindet sich unterhalb des Armaturenbretts links an der Mittelkonsole, also oben im Fahrer Fußraum.

Die Kabelführung in der Mittelkonsole.
Die Kabelführung in der Mittelkonsole mit 12-Volt-Verteiler.
Die Kabelführung in der Mittelkonsole mit 12-Volt-Verteiler.

Beide Kabel führen von links in die Mittelkonsole zum 12-Volt-Verteiler, der die Spannung der Bord-Steckdose in der Mittelkonsole auf zwei 12-Volt-Steckdosen verteilt, zudem bietet der Verteiler zwei USB-Anschlüsse, an denen beispielsweise Mobiltelefone mit einem USB-Kabel geladen werden können, ich habe dazu auch ein Kabel im Wagen. Der 12-Volt-Verteiler lässt sich gut in das hintere Ablagefach der Mittelkonsole schieben, auf dem zweiten Bild sehen Sie den vorgerückten Verteiler, ein relativ kompaktes Bauteil.

Ich bin mit dieser Lösung sehr zufrieden, vielleicht kann Sie Ihnen als Anregung für ähnliche Projekte dienen.

Kürzlich passierte ich am Tag eine Geschwindigkeitskontrolle in Form einer mobilen Messstelle und hatte bewusst keinen Blitz vernommen, er wäre aber möglich gewesen, denn statt der erlaubten 50 km/h hatte ich am Ortseingang noch etwa 55 bis 57 km/h auf dem Tacho. Ich sichtete dann am Folgetag das Video, in dem auch mittels GPS die Position und Geschwindigkeit eingeblendet werden. Im Video erkannte ich, dass der Blitz nicht ausgelöst hatte, der Tacho zeigte natürlich eine leicht höhere Geschwindigkeit an, im Video waren es aber auch noch 51 km/h. Auf der Speicherkarte der DashCam befindet sich auch eine einfache PC-Software, diese zeigt zu den Videos auch die Position auf der Landkarte und einen virtuellen Tacho an, sowie die Beschleunigungen auf der horizontalen und den vertikalen Achsen, die beispielsweise auch einen Aufprall anzeigen würden.

Es handelte sich um eine ebene Ortsdurchfahrt, die Messstelle wie erwähnt am Ortseingang, wie sich das so gehört. Seit ich den Jazz Hybrid fahre, bin ich in Ortsdurchfahrten eher langsamer unterwegs, gewöhnlich mit 45 bis 48 km/h, denn dabei kann ich den Elektromotor besser ausnutzen und den Wagen rein elektrisch fahren, in besagtem Ort gewöhnlich auf einer Strecke von etwa 1,5 km, je nach Witterung und Ladezustand des IMA-Akkus, sowie viel Feingefühl am Gaspedal.

iPod Anschluss und dessen Befestigung

Ich höre im Auto sehr gerne Podcasts, bevorzugt mit dem kleinen Apple iPod Nano der 7. Generation. Einst ein überzeugter Apple Kunde, meide ich diese Firma seit einigen Jahren, wo immer es möglich ist, die Geschäftspolitik widerstrebt mir zutiefst und einstige Gebrauchsvorteile relativieren sich enorm, inzwischen scheint Apple eher bemüht, den Anschluss an die Marktentwicklung nicht zu verlieren, eilt oft den Wettbewerbern hinterher, so meine persönliche Meinung dazu.

Apple iPod Nano mit Clip über dem Radio befestigt.
Apple iPod Nano mit Clip über dem Radio befestigt.

Wie dem auch sei, dies ist kein Apple-Bericht, es geht um den Honda Jazz Hybrid, meinen Wagen. Das serienmäßig verbaute Radio bietet einen externen Audio Eingang, die Buchse befindet sich auf der Frontseite rechts unten und trägt den gebräuchlichen Namen "Aux", abgeleitet von dem Begriff "auxiliary", was für Zusatzgeräte steht. Podcasts lassen sich auf vielfache Weise konsumieren, mit nahezu beliebigen MP3-Abspielgeräten, auf CDs gebrannt, mit Apps auf dem Mobiltelefon, oder eben auch mit dem iPod. Für mich persönlich hat der iPod einen ganz speziellen Gebrauchsvorteil, den ich bisher anderswo nicht vorgefunden habe, er kann die Podcasts schneller abspielen, was Zeit spart, insbesondere bei sehr langen Podcasts von bis zu zwei Stunden. Der iPod kann mit doppelter Geschwindigkeit abspielen, wie auch mit halber Geschwindigkeit, falls das jemand mag. Real ist es sicher nicht die doppelte Geschwindigkeit, nach meiner Schätzung sind es realistisch 40 bis 70% mehr Tempo, abhängig vom Beitrag. Die Sprache wird etwas beschleunigt, dabei aber auch angepasst, um nicht verzerrt zu klingen. In erster Linie resultiert der Geschwindigkeitsvorteil offenbar aus einer Verkürzung von Sprachpausen zwischen den Silben.

Der iPod lag bisher in der Mittelkonsole, ein dünnes Klinkenkabel verband ihn mit dem Autoradio, keine gute Lösung, denn ich möchte in Podcasts auch Themen überspringen, wie auch ganze Sendungen, dazu müsste ich das Gerät in die Hand nehmen.

Vorbereitend zur Montage meines Garmin Navigationsgeräts schaffte ich mir im November 2014 einen Halteclip der Firma Brodit an, dieser findet nun Verwendung.

Der Clip wird an den Lüftungsdüsen befestigt.
Halteclip für den iPod von der Firma Brodit.

Der Clip wird mittels zweier Klebestreifen an die mittlere Lüftungsdüse geklebt, er beschädigt diese damit nicht und schränkt deren Nutzung auch nicht ein, die Düse bleibt weiterhin uneingeschränkt einstellbar. Ursprünglich wollte ich mit Schrauben die Halterung des Navigationsgeräts anstelle des Saugnapfs mit diesem Clip verschrauben, jedoch fand sich ein besserer Montageort an der vorderen linken Dreiecksscheibe. Der Clip bietet sich nun für den iPod an.

Hier ist der iPod mit dem Aux-Stecker verbunden.
Der Brodit-Clip über dem Radio mit iPod und Verbindung zum Aux-Stecker.

Der iPod ist klein, dünn und leicht. Als Zubehör gibt es für wenig Geld Silikonhüllen, einige davon haben auch einen Gürtelclip, um beispielsweise den iPod beim Sport befestigen zu können. Mit eben einer solchen Silikonhülle stecke ich den iPod an den Brodit Clip, er ist damit sicher befestigt und auch gut bedienbar, ohne ihn in die Hand nehmen zu müssen, zudem kippt er durch die breite Auflagefläche auf dem Brodit Clip bei Bedienung nicht seitlich weg. Einen Schönheitsfehler hat diese Lösung, die Kabelschlaufe zur Aux-Buchse des Radios. Das Kabel ist dünn und kurz, eine drahtlose Lösung ergab sich bisher leider nicht. Ich kann mit dieser Lösung gut leben, eleganter wäre aber eine drahtlose Anbindung, beispielsweise durch Bluetooth, welches in iPod integriert ist, leider jedoch nicht im Radio.

Der iPod benötigt Strom, der integrierte Akku ist von begrenzter Kapazität und benötigt zyklisch eine Ladung, diese bekommt er bisher außerhalb des Wagens, gewöhnlich am PC, wo er auch die Podcasts synchronisiert, also aktualisiert. Würde ich den iPod via Bluetooth mit dem Radio verbinden, würde sich die Nutzungszeit deutlich verkürzen, was insbesondere im Winter schwierig wäre, da durch die Kälte der Akku deutlich schneller erschöpft ist. Der iPod hat keinen gängigen USB-Anschluss, er benötigt ein spezielles Anschlusskabel, wie bei Apple üblich, ich sollte mir ein solches bei Funknutzung ins Auto legen, hätte damit dann dennoch ein Kabel zum Gerät.

Nun gut, meine Lösung ist praktikabel, ich werde es zunächst dabei belassen. Sollten Sie Anregungen für mich haben, greife ich diese sehr gerne auf, ebenso bin ich Ihnen auch für konstruktive Kritik meiner Beiträge dankbar.

Seite drucken.  Seite drucken  Zum nächsten Artikel. Monatsbericht März 2015