Wieder Klappern. Radwechsel. Nächster Werkstattbesuch. S-MAX als Reisemobil.

Langzeittest Ford S-MAX
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Monatsbericht April 2009


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Wieder Klappern. Radwechsel. Nächster Werkstattbesuch. S-MAX als Reisemobil.


Endlich mit Sommerreifen. Wieder Klappern

01.04.2009, Kilometer: 7.250.

Ist es ein Aprilscherz? Am 1. April habe ich zum ersten Mal das leichte Klappern von der B-Säule links gehört. Es ist sogar nicht das Klappern, sondern eher leichtes Zischen. Aber man hört es ganz gut, da die Geräusche ziemlich genau auf Ohrhöhe sind.

Da ich die Geräusche erst jetzt — im Frühling — entdeckt habe, könnte man meinen, dass sie temperaturabhängig sind. Wobei die Temperaturen noch nicht hoch sind.

Das ist also schon eine weitere Stelle neben der Panoramadachabdeckung, von wo das Klappern kommen kann. So langsam wird es schon unangenehm. Mein Focus hat in seinen 175.000 km gar kein Klappern gehabt …

Werde den Meister beim Reifenwechsel darauf ansprechen.

Radwechsel

02.04.2009, Kilometer: 7.330.

Der Termin zum Reifenwechsel passt doch ganz gut, um auch die Klappergeräusche zu beheben — dachte ich. Pünktlich um 7.30 Uhr war ich in der Werkstatt und habe dem Meister mitgeteilt, dass mein S-MAX wieder Klappergeräusche von sich gibt. Er meinte aber, der Besuch wäre nur für den Reifenwechsel vereinbart, ging aber trotzdem mit mir zum Auto, und hat das Klappern aus dem Bereich Panoramadach aufgenommen. Da die Geräusche auch im Stand reproduziert werden konnten — durch leichtes Drücken der Innenraumabdeckung, brauchte man hier keine Probefahrt. Um die Geräusche von der B-Säule zu lokalisieren, fuhr ich eine kleine Teststrecke mit dem anderen Werkstattmitarbeiter. Er hat die Geräusche bestätigt (welch ein Wunder!).

Also, den Wagen abgegeben, um ihn dann um 16 Uhr wieder abzuholen.

Bei der Bestellung des Autos habe ich auch den Diebstahlschutz für die Leichmetallräder mitbestellt. Das sind die Radmuttern, für die ein spezieller Schlüssel verwendet wird.

Die Kompletträder und die Radmuttern waren seit der Autoübergabe beim Händler eingelagert.

Den Schlüssel für den Diebstahlschutz hatte ich vergessen, für den Reifenwechsel abzugeben. Und das fiel mir erst auf dem Weg zurück zur Werkstatt auf. Die haben mich aber auch nicht angerufen, um zu fragen, wo der Schlüssel liegt. Deshalb war ich gespannt, wie sie es gelöst bekommen haben …

Und was sehe ich da? — Der Diebstahlschutz fehlt. Also, schnell zum Meister gegangen und das bemängelt. Hier der kleine Dialog:

"Es fehlt der Diebstahlschutz auf den Rädern."

"Der Diebstahlschutz gehört nicht zu der Standardausstattung. Wieso müssen Sie das haben?"

"Weil ich das mitbestellt habe, weil die Radmuttern bei der Autoübergabe da waren und weil ich das Schloss von den Radmuttern in den Händen halte."

Na ja, ich wusste gut, was ich bestellt habe und was nicht.

Alufelge ohne Diebstahlschutz.
Alufelge ohne Diebstahlschutz.

Alufelge mit Diebstahlschutz.
Alufelge mit Diebstahlschutz.

Die haben angefangen, in der Werkstatt nach den verlorengegangenen Radmuttern zu suchen, konnten aber nichts finden. Sogar beim Verkäufer nachgefragt, ob ich tatsächlich die bestellt habe! Er hat es sofort bestätigt, und es blieb nichts übrig, als den Verlust der Radmuttern mir gegenüber zu bestätigen. Die neuen wurden aber sofort bestellt und müssen nächste Woche da sein. OK, kein Problem — ich kann damit leben.

Aber nicht damit, dass das Klappern vom Panoramadach immer noch zu hören ist. Von der B-Säule kommen keine Geräusche mehr.

Nächster Werkstattbesuch

17.04.2009, Kilometer: 8.200.

Wegen dem wiederholenden Klappern der Panoramadachrollos bin ich zum nächsten Werkstattbesuch gefahren. Morgens früh das Auto abgegeben und am Nachmittag wieder, und diesmal ohne Klappern, abgeholt. Jetzt herrscht endlich Ruhe im Innenraum!

Was war denn der Grund für die Geräusche? Der Meister hat mir erklärt, dass da eine Schraube hinter dem Dachhimmel sich locker gemacht hat.

Endlich Sommerreifen.
Endlich Sommerreifen.

S-MAX als Reisemobil

Kilometer: 10.200.

Im April haben wir uns zwei Wochen Urlaub gegönnt, und wollten die Autobahnen und Landstraßen im Süden von Deutschland erkundigen. Da wir in dieser Zeit auch noch Besuch bekommen haben, war es eine gute Gelegenheit den S-MAX mit voller Besetzung zu testen. Das Wetter stimmt — bis 25 Grad ist es warm, unser Sohn hat Ferien — also, schnell ins Auto und weg!

Ansicht von hinten links.
Ansicht von hinten links.

Ansicht von hinten rechts.
Ansicht von hinten rechts.

Gesagt — getan. Mit vier Erwachsenen und einem Kind ging es zuerst zum Bodensee. Insel Mainau war das Ziel unserer ersten großen S-MAX-Reise. Im Schnitt 11 Liter auf 100 Kilometer gönnte sich das Auto laut Bordcomputer auf der Autobahn beim Tempo 130 km/h. Meiner Meinung nach — absolut akzeptabel.

Am nächsten Tag ging es nach Straßburg. Und wieder Autobahn, und wieder Verbrauch bei 11 Liter auf 100 Kilometer. Sogar in den Schwarzwaldbergen mit sechs Erwachsenen, lag der Verbrauch in diesen Grenzen. Allerdings, da musste man öfter die Gänge schalten. Über ein bisschen mehr Power unter der Motorhaube hätte ich nicht geklagt, aber zum Verkehrshindernis ist der S-MAX auch auf den Straßen bergauf nie geworden.

Stolze 2.000 Kilometer sind wir in den zwei Urlaubswochen gefahren. Ist es nicht ein weiteres Indiz dafür, dass auch mit fünf oder sechs Erwachsenen am Bord der S-MAX trotzdem komfortabel ist?

Obwohl draußen sommerliche Temperaturen herrschten und trotz des Panoramadachs, war es im Innenraum nie unangenehm warm. Die Klimaautomatik erledigte ihre Arbeit perfekt.

In den Ferientagen lag der Spritpreis manchmal deutlich über 1,25 Euro pro Liter Super. An diesen Tagen tankten wir Bioethanol. Der Durchschnittsverbrauch stieg damit auf etwa 13 Liter pro 100 Kilometer.

Zusammenfassung

30.04.2009, Kilometer: 10.800.

Schönes Auto, das nach fünf Monaten und fast 11.000 Kilometer weiterhin für viel Freude sorgt! Leichtes Klappern machte auch im April immer wieder Ärger, aber Spaß am Fahren stellte alle negativen Kleinigkeiten in den Schatten.

Der gesamte Durchschnittsverbrauch ist im Vergleich zu den Wintermonaten etwas angestiegen, und liegt laut Bordcomputer momentan bei 10,2 l und laut Spritmonitor bei 9,66 l/100 km — Der aktuelle Durchschnittsverbrauch über gesamte Laufleistung liegt bei: Neues Fenster. Verbrauchsberechnung bei Spritmonitor.de. (Details zeigt der Link).

Der Grund dafür — lange Autobahnfahrten mit fünf bis sechs Personen, aber auch die schönen und breiten 18-Zoll-Räder. Wer es schön haben will, muss ein bisschen drauf legen.

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