Gründe für die Entscheidung. Fahrzeuge in der Auswahl. Gründe gegen die Konkurrenten. Erfahrung mit den Händlern. Probefahrt. Modellentscheidung. Verkaufsverhandlung. Kaufpreis des Fahrzeugs. Zusatz- und Sonderausstattung.

Langzeittest Ford S-MAX
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Monatsbericht Oktober 2008


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Gründe für die Entscheidung. Fahrzeuge in der Auswahl. Gründe gegen die Konkurrenten. Erfahrung mit den Händlern. Probefahrt. Modellentscheidung. Verkaufsverhandlung. Kaufpreis des Fahrzeugs. Zusatz- und Sonderausstattung.


Ford S-MAX Schriftzug. Gründe für die Entscheidung

Eigentlich sind wir mit unserem jetzigen Auto immer absolut zufrieden gewesen. Platzangebot war für uns absolut ausreichend, Qualität gut. Zwar die Verarbeitung könnte besser sein, aber damit konnten wir sehr gut leben.

Ford Focus

Der Ford Focus hat uns noch nie im Stich gelassen und war immer sehr zuverlässig, ist aber leider in die Jahre gekommen — neun Jahre alt ist er schon und rund 175.000 km hat er auf dem Tacho. Allein in diesem Jahr sind wir mit ihm bereits mehr als 25.000 km abgespült, da ich ziemlich viel beruflich unterwegs war.

Trotz all diesem sind wir bislang von den großen Investitionen verschont geblieben. Nur vor zwei Jahren wurden Bremsbeläge und Bremsscheiben an der Hinterachse gewechselt.

Erst in diesem Jahr wurden die Zahnriemen fällig, dann im Sommer der elektrische Fensterheber hinten links, weil defekt, und im August der Akku.

Dieses Jahr war grundsätzlich für das Auto sehr anstrengend. Das Radlager hinten rechts ist kaputt gegangen — machte Geräusche. Kosten etwa 350 Euro. Die Tür hinten rechts fing an zu rosten. Obwohl der Wagen zwölf Jahre Durchrostungsgarantie hat, weigert sich Ford, die Kosten dafür zu übernehmen.

In der näheren Zukunft müssen dann auch noch die Bremsscheiben und Bremsbeläge vorne erneuert werden. Nach der groben Abschätzung von ATU rund 350 Euro, wenn nicht mehr, sind dafür fällig.

Trotz allem war ich bereit, das Geld in die Reparaturarbeiten zu investieren und das Auto weiter zu fahren. Aber eines Tages, als ich, meine Frau und unser Sohn mit dem Auto unterwegs waren, haben wir in der Radiowerbung von der Ford Flatrate gehört.

Ford Flatrate

Das Angebot war nur bis zum 1. Oktober 2008 gültig und umfasste die 0,0%-Finanzierung, drei Inspektionen und vier Jahre Garantie. Mit anderen Worten ein Rundum-Sorglospaket, das leider nur für die neuen Autos galt. Besonders interessant waren für uns hier die 0,0%-Finanzierung und vier Jahre Garantie.

Was in der Werbung gerne "verschwiegen" wird, ist die Tatsache, dass die Flatrate 1.100 Euro kostet. Aber ich fand das Angebot trotzdem fair, da allein die Garantieverlängerung auf vier Jahre laut Preisliste 1.100 Euro kostet und dazu noch die Kosten für drei Inspektionen kommen.

Siebensitzer

Es ist nicht so, dass die Liebe zu meinem Ford Focus mit der Zeit kälter geworden ist. Ganz im Gegenteil. Ich hatte immer Spaß am Fahren, freute mich immer hinter seinem Lenkrad sitzen zu dürfen. Aber die Siebensitzer gefielen mir immer. Deshalb schaute ich den Vans ab und zu hinterher.

Fahrzeuge in der Auswahl

Da bin ich, wahrscheinlich, zu sehr anspruchsvoll, was das Design betrifft. Bei mir entscheiden zuerst die Augen, und erst danach der Kopf.

  • Kia Carnival

    Sein Design schien mir zu amerikanisch zu sein. Und auch technisch, laut Autopresse, rennt der Koreaner der deutschen Konkurrenz hinterher. Aber seine Schiebetüre sind sehr praktisch.

  • Mercedes R-Klasse

    Dieser Wagen hatte bei mir wegen seines Preises, und vor allem seines Designs keine Chance. Für mich sieht der Wagen so aus, als ob er ein LKW sein wollte, aber das nicht durfte oder konnte …

  • Seat Alhambra

    Ein Auto mit guter Sitzposition vorne. Aber auf den hinteren Plätzen war es für mich zu unangenehm. Ergebnis — durchgefallen. Dazu kommt auch, dass ich kein spanisches Auto fahren wollte.

  • VW Sharan

    Ist absolut gleich mit dem Seat Alhambra. Gutes Auto, was allerdings schon in die Jahre gekommen ist. Außerdem entsprach sein Design nicht ganz meinen Vorstellungen. Und auch VW wollte ich auf gar keinen Fall. Deshalb ist da auch zu keiner Probefahrt gekommen ist.

  • VW Touran

    Ich hatte diesen als Firmenfahrzeug mit dem 2.0-Diesel-Motor ein paar Mal gefahren. So wirklich begeistert war ich von dem nicht, vor allem seine Bremsen schienen mir zu schwach dimensioniert zu sein. Auch sein Außendesign sieht für meinen Geschmack zu "Umzugskarton"-ähnlich aus. Und diese mit Tränen vollen Augen (Scheinwerfer) …

    Auch das Innenraumdesign konnte mich nicht überzeugen. Vom Preis her ist er auch kein Schnäppchen. Und wenn ich ein neues Auto kaufe, dann zumindest solches, welches mir ohne Wenn-und-Aber gefällt.

  • Opel Zafira

    Er war immer ganz oben auf meiner Wunschliste. Bereits die erste Generation musste sich erst in der "letzten Sekunde" vom Ford Focus geschlagen geben.

    Für den Zafira spricht seine hervorragende Sitzposition und Sitzkonstruktion. Die einzelnen Sitze der dritten Sitzreihe lassen sich ganz einfach im Boden versenken und müssen nicht, wenn nötig, ausgebaut und im Keller deponiert werden …

  • Ford Mondeo

    Technik, Verarbeitung, Qualität, Design — alles stimmte. Ein sehr gutes Auto. Ist aber kein Siebensitzer. Das hervorragende Fahrwerk teilt er mit Galaxy und S-MAX.

  • Ford Galaxy

    Technisch und optisch sind Ford Galaxy und Ford S-MAX sehr ähnlich. Aber der Galaxy schien mir einfach eine Nummer zu groß zu sein und auch preislich gesehen, lag er über dem S-MAX.

  • And the winner is … Ford S-MAX

    Zum ersten Mal habe ich den S-MAX in der Werbung in einer Zeitung im Mai 2006 gesehen. Der sah einfach frisch, sportlich und schön aus. "Wow!" habe ich mir gedacht. Ehrlich gesagt, so was habe ich von Ford nicht erwartet …

    Sehr gute Verarbeitung, Design, sieben Sitze, die sich ähnlich wie im Zafira im Boden versenken ließen — alles sprach für den S-MAX. Der Wagen wird im belgischen Genk gebaut, aber entworfen und konstruiert wurde er in Köln.

    Live habe ich ihn erst im Herbst 2006 auf der Straße gesehen. Und war absolut beeindruckt. Habe mir dann sofort die Kataloge und Preisliste besorgt, sammelte Informationen aus der Autopresse und Internet. Überall war nur Begeisterung zu hören.

Ford S-MAX Schriftzug.
Ford S-MAX Schriftzug.

Erfahrung mit den Händlern

Es hat sehr lange gedauert, bis ich zum Händler gegangen bin und mir den Wagen in der Verkaufshalle angeschaut und Probe gesessen habe. Erst im September 2007 bin ich zum ersten Mal diesbezüglich zum Händler gegangen, und sogar erst im Herbst 2008 gab es erste Probefahrt. Vier Autohäuser in Raum Karlsruhe sind in den engeren Kreis gekommen:

  • Autohaus "Am Durlacher Tor"

    Es war der erste Händler, bei dem ich mir den S-MAX angeschaut habe. Als Siebensitzer stand ein Ford S-MAX des Modelljahres 2007.75 in cosmic-silber in der Verkaufshalle. Der Wagen war auch mit den mitlenkenden Scheinwerfern ausgestattet und ich hatte somit die Gelegenheit dieses von mir gewünschte Feature gleich auszuprobieren. Alles ging problemlos. Die Verarbeitung stimmte, die Sitzposition und Raumgefühl — hervorragend. Gleich haben wir dann bei der netten Verkäuferin das Angebot abgeholt und den Termin zu einer Probefahrt mit dem Diesel S-MAX vereinbart. 7% Nachlass ohne Verhandlung — weiter runter konnte sie (noch) nicht gehen.

  • Autocenter Giraud

    Hier gab es einen S-MAX sogar sofort zum Probefahren. Mit dem Panoramadach und Navigationssystem stand dort ein gut ausgestatteter S-MAX des Modelljahres 2006.05. Das Angebot war allerdings nicht so gut wie von Autohaus "Am Durlacher Tor".

  • Ford Ritter

    In der Verkaufshalle stand ein S-MAX in der Trend-Ausstattung, der aber bereits verkauft war. Hier haben wir wieder das Angebot abgeholt. Der Verkäufer hat sofort ohne zu verhandeln sogar 7,5% Nachlass angeboten. Hier haben wir auch eine Probefahrt mit einem 2.0-Liter-Benziner vereinbart.

  • Ford Ph. Hatzner

    Mit diesem Autohaus bin ich nicht sehr lange im Kontakt geblieben. Am Vormittag eines Tages habe ich dort angerufen und wollte die Probefahrt mit einem 2.0-Benziner S-MAX mit 145 PS oder mit dem kleinen 2.0-Diesel mit 115 PS vereinbaren.

    Die nette Mitarbeiterin am Telefon hat mir mitgeteilt, dass der Verkaufsberater Kundschaft hat und mich zurückrufen wird. Auf den Rückruf wartete ich sehr lange bis ich dann selber gegen 18:00 angerufen habe. Der Verkaufsberater hat sich bei mir entschuldigt und mitgeteilt, dass sie im Moment keinen S-MAX zur Verfügung haben, aber versprochen mich am nächsten Tag zurückzurufen und eine Lösung zu finden.

    Am nächsten Tag hat er mich tatsächlich angerufen. Einen Benziner konnte er mir aber erst in zwei Wochen zur Probefahrt anbieten, was allerdings für mich zu spät war, da das Flatrate Angebot nur noch ein Paar Tage lief. Wegen des kleinen Diesels wollte er sich bei mir noch mal melden, was er allerdings bislang noch nicht gemacht hat. Deshalb habe ich mich entschieden dieses Autohaus außer Acht zu lassen.

Probefahrt

2.0-Diesel mit 140 PS

Ende September war es dann soweit. Uns wurde ein S-MAX mit Titanium-Ausstattung Modell 2006.05 zur Verfügung gestellt.

Der TDCi-Motor ist viel leiser als der  TDI von VW und beschleunigt sich sehr gut. Fahrkomfort — hervorragend. Die Sportsitze bieten sehr guten Seitenhalt. Die Diesel-Modelle sind standardmäßig mit dem Sechsganggetriebe ausgestattet. In der Stadt kann man den Wagen im vierten Gang bewegen. Aber ich merkte auch, dass der Motor Schwierigkeiten hat, die 1,6 Tonnen zu bewegen. Deshalb ist der optimale Stadt-Gang der dritte Gang.

Auf der Landstrasse fährt man am besten mit dem fünften Gang. Und auf der Autobahn — also ab 120 km/h mit dem sechsten Gang.

2.0-Benziner mit 145 PS

Am 29. September, am vorletzten Tag der Ford-Flatrate mit 0,0%-Finanzierung, konnten wir endlich einen Benziner probefahren. Uns wurde einer mit Trend-Ausstattung zur Verfügung gestellt.

Aus den unteren Drehzahlbereichen beschleunigt der Benziner, verständlicherweise, schlechter als der Diesel, ist aber trotzdem flott genug für meine Bedürfnisse. Mir war ja von Anfang an klar, dass der kleine Benziner keine Rennmaschine ist. Der Fahrkomfort ist genauso gut wie beim Diesel. Der Motor ist aber noch leiser. In der Stadt kann man das Auto bedenkenlos im fünften Gang bewegen. In der Zone 30 im Dritten mit bis zu 2.000 U/Min. Der Motor ist leiser und kräftiger als die 1.8-Maschine in meinem Ford Focus. Na ja, im Focus stehen mir ja nur 115 PS zur Verfügung.

Wer mehr Spaß haben will, der ist mit dem 140 PS Diesel, der mehr Power wegen des Turbolader bietet, oder noch besser mit 2.5-T-Benziner besser beraten. Aber der stärkste Benziner verbraucht auch mehr, vor allem in der Stadt.

Nach der Probefahrt kann ich folgendes über den S-MAX sagen: "Der fährt genauso gut, wie er aussieht".

Modellentscheidung

Ausstattungsvergleich

Den S-MAX kann man zur Zeit mit einer von drei Ausstattungslinien bestellen — Trend, Titanium und Titanium S.

Der Titanium S ist am Komplettesten ausgestattet. Aber den gibt es nur mit der stärksten Diesel- oder Benzinmotorisierung. Sie enthält auch einige sehr nette Innen- und Außendesignelemente.

Der S-MAX Titanium ist auch gut ausgestattet — und wir haben uns für diese Ausstattungslinie entschieden. Zum Beispiel gehören beheizbare Frontscheibe, beheizbare Außenspiegel und Sitzheizung standardmäßig dazu.

Der Trend, obwohl auch gut ausgestattet, hatte bei uns keine Chance. Zu den Highlights der Standardausstattung gehört zum Beispiel die automatische Klimaanlage.

Vergleich Diesel — Benziner

Der S-MAX mit 140-PS-Diesel kostet 3.000 Euro mehr als der 145-PS-Benziner. Dazu kommen noch teuere Versicherungsprämien und auch höhere Steuer. Aber der Verbrauch ist niedriger und Diesel kostet weniger.

Ich habe das für mich nachgerechnet und Ergebnis ist erschreckend! Bei heutigen Spritpreisen und Steuern muss ich fast 267.000 km fahren (13,35 Jahre) um mit dem Diesel endlich in die Gewinnzone zu kommen … Und wohl erst ab 26.000 km pro Jahr würde sich der Diesel für mich lohnen — nach 200.000 km und 7,67 Jahren! Deshalb war es klar, dass wir einen Benziner brauchen.

Flexifuel-Benziner

Anfang 2008 wurde die Flexifuel-Version des Benziners auf den Markt gebracht. Im Vergleich zum reinen Benziner werden die Ventile und Ventilsitze beim Flexifuel aus besonders gehärtetem Material hergestellt. Der Motor kann mit Bio-Ethanol (E85) als auch mit dem Superbenzin in beliebigem Mischungsverhältnis betrieben werden.

Der Flexifuel kostet 250 Euro mehr als Benziner, was meiner Meinung nach eine gute Investition ist. Das will ich wieder erleben — tanken für so wenig Geld wie vor fünf bis sechs Jahren. Der Bio-Ethanol kostet im Moment 0,99 Euro und die Tankstelle ist bei uns in der Stadtmitte.

Im Vergleich zum reinen Benzinbetrieb verbraucht der Benziner mit dem Bio-Ethanol zwar mehr, aber insgesamt ist man damit trotzdem günstiger unterwegs.

Farbenentscheidung

Das war der einzige Punkt, wo wir uns nicht einig waren. Von Anfang an wollte ich einen mit der Farbe tango-rot-metallic haben. Meiner Frau passte diese Farbe aber gar nicht — silber oder ein dunkles silber wollte sie. Was ich allerdings nicht wollte, da ich an jeder Ecke entweder silberne oder dunkle Autos sah.

Thunder-metallic und chill-metallic waren noch im Gespräch. Dann nach der Probefahrt haben wir einen Ford Mondeo in thunder-metallic gesehen. Abhängig von der Beleuchtung sah die Farbe immer anders aus. Wenn es dunkel ist, dann ist sie dunkelgrau, in der Sonne geht sie aber mehr in Richtung olive-grün. Was uns dann nicht mehr passte. Chill-metallic sah in der Sonne schön hellgelb aus. In der Dunkelheit dagegen grau, aber heller als thunder-metallic.

Einigen konnten wir uns nur auf die Farbe royal-grau-metallic — ziemlich dunkle Farbe. Da habe ich einfach nachgegeben. Sieht aber meiner Meinung auch gut aus. Auch die Chromstreifen in den Türgriffen sehen auf der dunklen Farbe so richtig edel aus!

Verkaufsverhandlung

Nachdem wir verschiedene Angebote verglichen haben, haben sich für uns zwei Händler herausgestellt, mit denen wir weiter verhandeln wollten: Autohaus "Am Durlacher Tor" mit 7% und Ford Ritter mit 7,5% Nachlass.

Die ganze Woche habe ich in verschiedenen Internetforen die Informationen gesammelt — wie viel Nachlass kann man bei den Händlern für Flatrate bekommen. Ergebnis: 7 bis 15%. Wobei 13 bis 15% gab es nur für die teuere Titanium-S-Ausstattung.

Bei der Flatrate ist es auch für den Händler schwierig, dem Kunden einen größeren Nachlass zu bieten, da die Händler in diesem Fall von Ford "gezwungen" werden, das Angebot mit zu finanzieren. Zum Beispiel bleiben dem Händler bei 11% Nachlass nur noch 5% der Kaufsumme übrig, womit es natürlich schwierig ist, das Autohaus am Laufen zu halten. Wobei, mich als Kunden interessierte es — natürlich — am wenigsten.

Ich muss auch sagen, dass wir uns nach Erhalt der Angebote schon öfters in beiden Autohäusern gezeigt und mit den Verkäufern telefoniert haben. Mal haben wir uns die verschiedenen Farben angeschaut, mal die Felgen. Die haben dann natürlich verstanden, dass wir es mit dem Kauf eines Neuwagens ernst meinen.

Autohaus "Am Durlacher Tor"

Es ging zuerst in das Autohaus "Am Durlacher Tor". Da haben wir ja 7% Nachlass gleich ohne Verhandlungen bekommen.

Um die Verkäuferin unter Druck zu setzen, haben wir ihr mitgeteilt, dass wir in einem anderen Autohaus das Angebot mit 11% Nachlass bekommen haben. Da haben wir einfach "arrogant" gepokert und "all-in" gespielt.

Die gute Dame war sichtlich beeindruckt! Die wollte das Angebot (das wir gar nicht hatten) sehen, hat aber von uns eine negative Antwort erhalten. Sie ging dann zu ihrem Chef, um uns danach die erfreuliche Nachricht mitzuteilen — sie gibt uns sogar 11,4% Nachlass. Dafür bekommen wir auch noch die 16-Zoll-Winterreifen auf Stahlfelgen mit Reifendrucksensoren für 650 Euro und Nachlass auf die Zulassung! Wow — Pokern lohnt sich so richtig und macht sogar Spaß! Die monatliche Rate beträgt in diesem Fall 330 Euro/Monat bei 6.000 Euro Anzahlung und nach vier Jahren bleibt noch die letzte Rate von etwa 12.400 Euro.

Da wir auch unseren Ford Focus in Zahlung geben wollten, hat sie sich gleich das Auto (nur von Außen) angeschaut. Und er sah richtig schön aus! Mit Ghia-Leichtmetallfelgen, frisch gewaschen innen und außen.

Ford Focus Ghia.
Ford Focus Ghia.

Sie hat mir 2.500 Euro für Ford Focus angeboten. Mehr war wohl wirklich nicht drin. Und sie wusste auch noch nichts von den kommenden Reparaturen. Hätten die das Auto auf die Bühne gestellt, wäre es bestimmt weniger geworden.

Also, das Angebot abgeholt und ab zum Ford Ritter.

Ford Ritter

Da wir das 11,4% Angebot bereits in den Händen hatten, sind wir dort auch "all-in" gegangen. Das Bild hat sich wiederholt. Der Verkäufer war beeindruckt und wollte das Angebot haben. Allerdings war sein Chef zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Büro und er hat uns gebeten, bis morgen früh abzuwarten.

Unseren Ford Focus haben sie sich auf der Bühne genau angeschaut und alle Schwächen sofort entdeckt. 2.000 Euro — mehr wollte (konnte) er für den Wagen nicht geben.

Am nächsten Tag — letzter Tag der 0,0%-Finanzierung — rief er mich an, um zu sagen, dass er uns sogar 11,45% Nachlass gibt und den Focus für 2.500 Euro in Zahlung nimmt. Dazu noch Winterreifen auf 16-Zoll-Alu-Felgen mit Reifendrucksensoren für 650 Euro, der S-MAX bei der Übergabe voll getankt und zugelassen. Die Zulassung und Überführung war bei ihm günstiger als bei der Konkurrenz. Verbandkasten, Warndreieck und Warnweste gaben sowieso alle kostenlos mit.

Letztendlich haben wir uns dann für Ford Ritter entschieden und gleich an diesem Abend das Auto bestellt. Aber das Autohaus "Am Durlacher Tor" kann ich auch nur empfehlen!

Kaufpreis des Fahrzeugs

Basispreis lag bei 29.750 Euro. Dazu kam noch etwa 8.000 Euro für die Wunschausstattung. Hauspreis (Gesamtpreis) lag dann bei 34.454,50 Euro.

Zusatz- und Sonderausstattung

Obwohl der Titanium S-MAX schon gute Serienausstattung hat, haben wir uns noch folgende Zusatzausstattung gegönnt:

  • Farbe "royal-grau-metallic"

  • Diebstahlschutz für Leichtmetallfelgen

  • 3. Sitzreihe

  • Sitzpaket:

    Fahrer- und Beifahrersitz achtfach elektrisch einstellbar, Lendenwirbelstütze für Fahrer- und Beifahrersitz, Außenspiegel elektrisch anklappbar mit Umfeldbeleuchtung, Memoryfunktion für Fahrersitz und Außenspiegel

  • Park-Pilot-Paket:

    Park-Pilot-System vorn und hinten, Reifendruckkontrollsystem mit Reifenpositionsanzeige, Feststellbremse, elektronisch (EPB) mit Ein-Tasten-Regulierung

  • Berganfahrassistent

  • Panoramadach

  • Bi-Xenon Scheinwerfer mit Abbiegelicht

  • Seitenscheiben dunkel getönt

  • Leichtmetallfelgen 8Jx 18 mit Y-Speichen-Design

  • Handschuhfach beleuchtet und klimatisiert

  • Sonnenschutzrollos

  • Staufach, ausziehbar unter Fahrer- und Beifahrersitz

  • Audio-SONY-CD

  • Mobiltelefon-Vorbereitung mit Bluetooth-Schnittstelle und Sprachsteuerung

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