Eigentlich ein ganz normaler Monat — und doch viel Berichtenswertes für den Langzeittest.

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Monatsbericht November 2015


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Eigentlich ein ganz normaler Monat — und doch viel Berichtenswertes für den Langzeittest.


Die ersten 10.000 km sind absolviert. Wie so häufig: Ein ganz normaler Monat — hier also das Alltägliche

Besondere Vorkommnisse? Nein, die gab es nicht. Und dennoch ist einiges "passiert", worüber ich gerne berichten möchte.

Zwei private Fahrten führten uns nach Wismar und Burg (im Spreewald) und darüber hinaus gab es einige kleinere Dienstreisen sowie eine Fahrt nach Frankfurt/Main.

Der Wagen lief wie gewohnt zuverlässig und der eine Werkstatt-Aufenthalt, bei dem begonnen wurde, eine der Kinderkrankheiten auszukurieren, kam nicht unerwartet.

Spaß hat das Fahren gemacht! Nun fahre ich sowieso gerne Auto, insofern ist das nichts Besonderes. Aber in diesem Wagen genieße ich es noch mehr als bei den letzten Fahrzeugen, die doch eher praktisch und funktional waren und das Design sich unterordnen musste. Eine für mich amüsante Begebenheit gab es: An einem Tag parkte ich bei meinem Arbeitsplatz nicht an gewohnter Stelle sondern etwa 25 Meter weiter "hinten". Und prompt wurde ich von zwei Kollegen angesprochen, was denn mit meinem Wagen sei, denn sie hatten ihn vermisst, als sie nach mir im Büro angekommen waren. Die Aufmerksamkeit, die dieser Wagen "erntet", ist für mich schon eine ganz neue Erfahrung. Und auch, wenn ich immer betont habe, auf das Image meiner Autos keinen großen Wert zu legen: Ein wenig freut es einen ja schon, wenn man zum Wagen selbst aber auch zur eher ungewohnten Farbe immer wieder einmal ein positives Feedback bekommt.

Soweit also zum allgemeinen Teil, den ich noch um drei Kleinigkeiten ergänzen möchte: Es war mal wieder Zeit, das Fahrzeug Waschen zu lassen — hier das Ergebnis:

So sieht er sauber aus. So sieht er sauber aus.
So sieht er sauber aus …

Vielleicht nett und daher den Lesern von Langzeittest nicht vorenthalten: Eine spontane Nachtaufnahme auf der Heimfahrt von Frankfurt nach Berlin, aufgenommen auf der A4 bei Eisenach:

Vollmond über der Autobahn.
Vollmond über der Autobahn.

Und als Drittes:

Im Gegensatz zum "alten" Ford Galaxy verfügt der Mondeo über etwas, was ich als Unfug ansehe — auch, wenn es optisch gut aussieht und wir uns alle mittlerweile daran gewöhnt haben: Er hat hinten eine lackierte Stoßstange — wobei die Begriffe "lackiert" und "Stoßstange" für mich ein Widerspruch sind …

Egal: Unser Auto wird nicht (nur) gepflegt sondern in erster Linie genutzt! Und das bedeutet, dass wir uns keine Samthandschuhe vor dem Öffnen des Fahrzeuges anziehen und auch nicht immer vermeiden können, dass die hintere Stoßstange beim Be- und Entladen beschädigt werden könnte. Und so habe ich, wenige Tage nach Übernahme des Fahrzeuges, diese Stoßstange mit einer transparenten, sehr belastbaren und auch nicht ganz dünnen Folie bekleben lassen, die bislang jeden (teuren) Lackschaden erfolgreich verhindert hat. Hier einige Fotos, wie das aussieht — für mich fast keine optische Einbuße aber ein großer Gewinn an Gelassenheit!

Die hintere Stoßstange, beklebt mit einer Schutzfolie. Die hintere Stoßstange, beklebt mit einer Schutzfolie. Die hintere Stoßstange, beklebt mit einer Schutzfolie.
Die hintere Stoßstange — beklebt mit einer Schutzfolie.

Update Sync2

06.11.2015, Kilometer: 9.767.

Neben diesem Langzeittest beteilige ich mich mehr oder weniger regelmäßig in zwei Auto-Foren — sinnvollerweise in der Rubrik zum aktuellen Ford Mondeo. In einem der Foren wird über das Sync2, mit dem viele Nutzer Probleme haben, in nunmehr fast 100 Beiträgen berichtet.

Was ist das Sync2? Leider lässt sich das so ganz einfach nicht beschreiben: Es ist zum einen das "Autoradio" — na ja, natürlich heute mit CD, SD-Card und USB-Anschlüssen sowie in bestimmten Ausstattungen auch mit einer Empfangsmöglichkeit digitaler Radiosender. Darüber hinaus beinhaltet es das Navigationssystem, steuert aber auch diverse andere Komponenten wie die Rückfahrkamera, die Bedienung der Lüftungstechnik und vieles mehr.

Nun halten es viele nach dem gewohnten Motto: "Never touch a running system" — andere aber sind "anspruchsvoller" und monieren einige Fehler in diesem System.

Zum Beispiel:

  • Nachdem die Einparkhilfe (also nicht nur die Sensoren der Abstandswarnung, sondern die Parkplatzsuche und die Lenkradsteuerung beim Ein- bzw. Ausparken) genutzt wurde, vergisst das System die Verzögerung der Rückfahrkamera. Hierzu gibt es zwei Einstellungen: Nach dem Verlassen des Rückwärtsganges schaltet das Display umgehend wieder zurück auf die vorhergehende Anzeige. Oder aber es ist eine Verzögerung eingestellt, so dass der Bereich hinter dem Fahrzeug auch dann noch sichtbar bleibt, wenn man erst einmal langsam wieder vorwärts fährt.
  • Das Soundsystem verfügt über einen Surround-Klang. Diese Auswahl geht aber immer dann verloren, wenn über die Spracheingabe der Freisprecheinrichtung ein gespeicherter Kontakt angerufen wurde.

Seit einiger Zeit kann — nach meinem Kenntnisstand bei Ford erstmals — ein Software-Update aus dem Internet geladen und selbst installiert werden. Das ist sicherlich keine offizielle Lösung und eine Garantie, dass das funktioniert, kann keiner geben. Hier also auch der deutliche Hinweis: Wenn ein Leser dieses Textes sich inspirieren lässt, dieses Update zu installieren, geht das voll auf "eigenes Risiko"!

Das Update zu installieren ist kein großes Problem und nach 30 Minuten ist, wenn man es ordentlich vorbereitet hat, alles erledigt. Ford gibt an, dass der Motor ununterbrochen laufen muss — daher habe ich natürlich vor der Installation die Start/Stopp-Automatik deaktiviert!

Was hat es gebracht? Das Thema mit der Deaktivierung der Verzögerung bei der Rückwärtskamera soll erledigt sein. Ich kann das noch nicht bestätigen — ich nutze die Einparkfunktion nur sehr selten.

Das Problem mit der Deaktivierung des Surround-Sounds besteht leider unverändert fort und auch andere Änderungen oder gar Verbesserungen sind mir bislang nicht aufgefallen. Das ist also wahrlich kein "must have"!

Dennoch nachstehend einige Fotos, die ich auf der Heimfahrt vom Büro während der Installation erstellt habe:

Dateien werden kopiert.
Dateien werden kopiert.

Das Update wird gestartet.
Das Update wird gestartet.

Die Start/Stopp-Automatik wurde vor Beginn der Installation deaktiviert.
Die Start/Stopp-Automatik wurde vor Beginn der Installation deaktiviert.

Das Update wird fortgesetzt.
Das Update wird fortgesetzt.

Ein Detail auf meinem Arbeitsweg, das Rote Rathaus in Berlin.
Ein Detail auf meinem Arbeitsweg: Das "Rote Rathaus" in Berlin.

Der erste Installationsschritt wurde abgeschlossen.
Der erste Installationsschritt wurde abgeschlossen.

Die einzelnen Dateien werden installiert.
Die einzelnen Dateien werden installiert.

Das System wird neu gestartet.
Das System wird neu gestartet.

Es werden weitere Dateien installiert.
Es werden weitere Dateien installiert.

Installation der Datei Nr. 3.
Installation der Datei Nr. 3: Dieser Schritt dauert mehr als 15 Minuten und man sorgt sich, ob es ein Problem geben könnte — wird aber alles gut!

Die ersten elf Dateien wurden installiert.
Die ersten elf Dateien wurden installiert.

Die Installation der letzten beiden Dateien nach einem zwischenzeitlichen Neustart.
Die Installation der letzten beiden Dateien nach einem zwischenzeitlichen Neustart.

Die Installation wurde erfolgreich abgeschlossen.
Die Installation wurde erfolgreich abgeschlossen.

Welche Einstellungen müssen nach der Installation neu vorgenommen werden, was bleibt erhalten?

  • Die gespeicherten Navigationsziele bleiben erhalten.
  • Verloren geht die Kopplung mit dem Handy — diese muss erneut erfolgen.
  • Verloren geht die Einstellung, ob Stereo- oder Surround-Sound zu hören war. Na ja: Die geht auch dann wieder verloren, wenn über die Freisprecheinrichtung jemand angerufen wurde …
  • Verloren geht die Einstellung der Verzögerung der Rückfahrkamera.
  • Verloren geht die Tastatur für die Erfassung am Touchscreen; hier kann ausgewählt werden, ob diese in der Tastenreihenfolge ABC oder als QWERTY-Tastatur erscheint, wobei die Reihenfolge ABC die Standard-Einstellung ist.

Die ersten 10.000 Kilometer sind geschafft!

08.11.2015, Kilometer: 10.000.

Das wollte ich mir nicht nehmen lassen, weil es ganz gut gepasst hat. Okay: Etwas Umwege hat es dann doch in Anspruch genommen, aber das waren keine drei Kilometer. Und so habe ich es taxiert, dass ich den Wagen am Abend des 8. November, also knapp drei Monate nach der Übernahme, beim Stand von exakt 10.000,0 Kilometer bei mir zu Hause einparke.

Bei anderen Fahrzeugen ist das leichter — die moderne Technik führt zu noch genaueren Angaben, so dass es eben nicht mehr reicht, den Kilometer genau "zu erwischen" sondern das auch auf 100 Meter hinzubekommen …

Geschafft: 10% der Laufleistung sind absolviert!
Geschafft: 10% der Laufleistung sind absolviert!

Der erste Werkstatt-Aufenthalt

11.11.2015, Kilometer: 10.045.

Viele Kinderkrankheiten, auf die in diversen Foren hingewiesen wird, waren mir bekannt, bevor ich meinen Wagen übernommen habe und so wurde bei der Übergabe auch kritisch auf Spaltmaße etc. geachtet.

Ein Problem aber lässt sich nicht optisch erkennen — es ist die (so Aussage vieler betroffener Fahrzeugnutzer) unzumutbare Steuerung der Lüftungstechnik. Gerade war noch alles gut, jetzt fällt die Außentemperatur um 0,1° C und der Mondeo fängt an, massiv zu heizen, dass einem der Schweiß nicht nur auf der Stirn steht. Regelt man die Wunschtemperatur im Innenraum um 0,5° C (kleinstmöglicher Schritt) herunter, erkennen die Sensoren messerscharf, dass es ja nun viel zu heiß im Innenraum ist und setzt die Klimaanlage so massiv in Betrieb, dass einem die gerade erzeugten Schweißperlen binnen kurzer Zeit gefrieren.

Okay, das ist sicherlich ein wenig übertrieben. Aber es zieht ständig in diesem Wagen und die Temperaturschwankungen sind sehr unangenehm! Und auch die Lüftungsdüsen lassen sich nicht gut einstellen bzw. verschließen. Manche Einstellungen (mittlere Düsen nach oben) haben auch zur Folge, dass einen Gesprächspartner beim Handyeinsatz nicht mehr verstehen …

Ich habe nunmehr das Fahrzeug zur Werkstatt gebracht, da es für die Steuerung der Klimatechnik ein Update geben soll und ich dieses gerne haben wollte. Ferner sollte die Motorhaubenarretierung justiert werden, denn bislang musste man die Motorhaube nach dem Schließen vorne rechts noch einmal recht massiv herunterdrücken, damit diese richtig einrastet. Und kurz vor der Abgabe fiel mir auf, dass der Heckscheibenwischer etwas merkwürdige Geräusche macht — hier bat ich darum, dies einmal mit einem anderen Fahrzeug zu vergleichen.

Bei der Abholung am Folgetag wurde mir dann berichtet:

  • Die Arretierung der Motorhaube wurde korrigiert.
  • Das Geräusch des Heckscheibenwischers würde sich nicht von dem unterscheiden, welches von anderen Ford Mondeo verursacht wird.
  • Das Update der Klimatechnik konnte nicht abgeschlossen werden. Die Software wird wohl auf amerikanischen Servern bereitgestellt und die Datenverbindungen waren so langsam, dass mit der Installation des Updates wohl erst am frühen Nachmittag begonnen werden konnte. Diese wurde dann aber abgebrochen, weil ein Sensor im Innenraum getauscht werden muss. Dieser wurde nunmehr bestellt und soll nach Lieferung eingebaut werden, wobei das Fahrzeug dafür wieder einen Tag in die Werkstatt muss, denn der Einbau ist wohl recht aufwändig. Erst nach dessen Installation kann das Update fortgesetzt und (hoffentlich dann auch erfolgreich) abgeschlossen werden.

Ob das Vorhalten von Software für Fahrzeuge des Europäischen Marktes in den USA nun eine großartige Lösung ist — ich weiß es nicht, finde es aber eher unsinnig. Egal, dafür kann die Werkstatt, das Autohaus Dinnebier am Berliner Kurfürstendamm, nichts und ich habe zumindest den Eindruck, dass man sich bemüht hat! Wenn ich von anderen Ford-Kunden höre, wie diese von ihrem Händler regelmäßig weggeschickt werden, klingt das hier doch schon weit besser!

Ich werde über den Fortgang dieser Thematik natürlich weiter berichten!

Kauf und Montage der Winterreifen

13.11.2015, Kilometer: 10.110.

Der Oktober ist vorbei — höchste Zeit für Winterreifen. Zumal diese erst beschafft werden müssen, was wohl keine schnell zu realisierende Aufgabe ist.

Die Leasingfirma ist — wie schon bei den vorhergehenden Fahrzeugen — nur bereit, die von der Dimensionierung preiswerteste Lösung zu bezahlen. Erneut versucht mein Reifenhändler, die Firma Reifen-Müller in Berlin-Halensee, zu vereinbaren, dass ich gerne Alu-Felgen hätte und den Aufpreis selbst (bis zu einem gewissen Maß) tragen würde — aber auch bei der nun vierten Leasinggesellschaft (VW-Leasing) führt hier kein Weg hin. Das ist kein Vorwurf — die anderen Leasing-Gesellschaften haben dies immer in der gleichen Weise entschieden. Aber ich verstehe es nicht, denn ein Fahrzeug mit Winterreifen auf Alu-Felgen müsste doch eigentlich beim späteren Verkauf einen etwas höheren Erlös erbringen — aber das kalkulieren diese Firmen wohl anders.

Verwundert bin ich, als mir Reifen Müller erklärt, dass ich wenigstens meine alten 16-Zoll-Radkappen weiter verwenden könne, denn die Felgen/Reifen sind für diese Dimension vorgesehen. Bis dahin war ich davon ausgegangen, dass es unter 17 Zoll gar keine Reifen für dieses Fahrzeug gibt! Nun, dann war die gründliche Reinigung der Radkappen nach der letzten Demontage der Winterreifen vom Vorgänger-Fahrzeug wenigstens eine gute Entscheidung und keine verschenkte Zeit; sie kommen nun beim dritten Wagen wieder zum Einsatz. Optisch kein Leckerbissen — wirtschaftlich aber die einzig sinnvolle Lösung.

Einige Tage vor der Montage soll ich den Reifenhändler aufsuchen, damit die Sensoren für das Reifendruck-Kontrollsystem ausgelesen werden können, um die neuen Sensoren vorzubereiten. In den Foren finde ich hier ganz viele Hinweise: Die, bei denen das gemacht wurde, haben mit den neuen Sensoren wohl keine Probleme. Andere müssen die Sensoren wohl anlernen, was nicht immer auf Anhieb gelingt und einen weiteren Termin beim Reifenhändler nötig macht. Wozu das ganze gut sein soll, habe ich noch nicht so recht verstanden. Die für mich nachvollziehbarste Erklärung war, dass wohl Daten kopiert werden, da das Fahrzeug nur die Daten von vier verschiedenen Sensoren verarbeiten kann und so jeder Reifensatz über vier Sensoren verfügt, bei denen sich jeweils zwei einen Datensatz teilen. Na ja, passt schon …

Fakt ist: Nach dem Wechsel gab es kein Problem und das war für mich das Wichtigste.

Hier nun einige Fotos, die beim Wechsel der Reifen entstanden sind. Dabei konnte ich erstmals einen Blick unter das Auto werfen und feststellen: Ja, der hat wirklich einen Allrad-Antrieb!

Die Standard-Alu-Felge für unser Fahrzeug, ein Abschied für einige Monate.
Die Standard-Alu-Felge für unser Fahrzeug — ein Abschied für einige Monate …

Haldex-Kupplung, die bei Bedarf den Antrieb der Hinterräder zuschaltet.
Gut zu erkennen: Sie Haldex-Kupplung, die bei Bedarf den Antrieb der Hinterräder zuschaltet.

Weitere Bilder der Radaufhängungen mit Antriebswelle. Weitere Bilder der Radaufhängungen mit Antriebswelle.
Weitere Bilder der Radaufhängungen mit Antriebswelle.

Der Mondeo erstmals für mich erkennbar auf einer Bühne.
Der Mondeo — erstmals für mich erkennbar auf einer Bühne …

Diverse Aufnahmen aus den Radhäusern. Diverse Aufnahmen aus den Radhäusern. Diverse Aufnahmen aus den Radhäusern.
Aufnahmen vom Radhaus hinten rechts.

Diverse Aufnahmen aus den Radhäusern. Diverse Aufnahmen aus den Radhäusern.
Aufnahmen vom Radhaus vorne rechts.

Die Wahrheit hinter den trapezförmigen Auspuffblenden. Die Wahrheit hinter den trapezförmigen Auspuffblenden.
Die Wahrheit hinter den trapezförmigen Auspuffblenden.

Nun rundum: Winterreifen auf Stahlfelgen.
Nun rundum: Winterreifen auf Stahlfelgen.

Auch mein kleines Problem, dass ich keinen passenden Termin für das Nachziehen der Muttern finde, lässt sich lösen: Bei einem Filialbesuch zwei Tage später in Zehdenick komme ich an Oranienburg vorbei, wo Reifen Müller ebenfalls eine Filiale betreibt, die ohne Probleme die Muttern prüft und dann auch die Radkappen aufsteckt!

Teure schwarz-weiß-Fotos

13.11.2015, Kilometer: Damals: 900.

Am 13. November bekam ich dann auch noch Post — von der Polizei des Landes Brandenburg, die von meinem Auto und mir Fotos am 19. August 2015 erstellt hat. Da hatte ich den neuen Wagen gerade zwei Tage, als ich auf der Rückfahrt von einer Dienstreise aus Wittenberge "geblitzt" wurde. Das ist mir 1987 schon einmal passiert: kaum wenige Tage das neue Auto und schon Fanpost …

Nun denn: Ich habe mitbekommen, dass ich geblitzt wurde, hoffte aber allmählich, dass da vielleicht doch nichts mehr kommt. Auf der Landstraße hatte ich ein anderes Fahrzeug überholt und bin dabei dann "etwas" schneller geworden. Das erste Ticket nach mehr als fünf Jahren — und da ich statt der erlaubten 100 km/h nach Abzug der Toleranz 116 km/h gefahren bin, darf ich nun den Landeshaushalt um 30 Euro bereichern. Da lohnt es kaum, sich beraten zu lassen, wie gut die Chancen stehen, dass das Verfahren aufgrund des als nicht allzu verlässig eingeschätzten Kontrollgerätes eingestellt wird.

Ein teures Foto.
Ein teures Foto …

Erster Schnee — und erste kleine Probleme

28.11.2015, Kilometer: 12.250.

Der erste Schnee in diesem Winterhalbjahr in Berlin! Na gut, es waren rund 1 bis 2 cm Schneeregen, was da vom Himmel kam und selbstverständlich ist davon auch nichts liegen geblieben!

Und trotzdem: Statt etwas Spaß mit dem Allrad-Antrieb zu haben, gibt es ein kleines Problem: Die Abstandsregelung des Tempomaten steigt aus, da sich etwas Schneematsch darauf gesammelt hat und der Sensor somit nicht mehr einwandfrei funktioniert.

Ich vermute, das war beim Galaxy aufgrund der Positionierung besser gelöst. Da war der Sensor oben im Kühlergrill. Wobei diese Lösung optisch weit weniger elegant war als die jetzige.

Und es gibt aktuell auch einen Vorteil: Beim alten System konnte mit Ausfall dieses Sensors der Tempomat gar nicht mehr genutzt werden! Jetzt wird zwar die Aktivierung verhindert — allerdings lässt sich dieser Sensor deaktivieren, so dass nur noch die reine Tempomat-Funktion ohne Bremseingriff und sonstige Abstandsregulierung gegeben ist. Man muss zwar aufpassen, denn die Abstandsregulierung verwöhnt — für Langstrecken auf nicht allzu überfüllten Autobahnen reicht das aber dann doch noch allemal. Zumal die Frage gestellt werden muss, ob bei solchem Wetter ein Tempomat überhaupt genutzt werden sollte …

Positionierung des Sensors im Ford Galaxy.
Positionierung des Sensors im Ford Galaxy.

So sieht der ACC-Sensor beim Mondeo sauber aus.
So sieht der ACC-Sensor beim Mondeo "sauber" aus.

Zum Vergleich: Die Positionierung des Sensors im Ford Mondeo.
Zum Vergleich: Die Positionierung des Sensors im Ford Mondeo.

Fehlermeldung: Das ACC kann nicht genutzt werden!
Fehlermeldung: Das ACC kann nicht genutzt werden!

Und das war es dann auch schon in diesem Monat.

Was steht im Dezember an?

Drei Punkte fallen mir sofort ein:

  1. Das Update der Klimasteuerung muss fortgesetzt werden.
  2. Es gibt wohl eine Optimierung der LED-Beleuchtung!
  3. Der erste Weihnachtsbaumtransport in einem kleineren Fahrzeug …

Zusammenfassung

Kilometerstand am Monatsende: 12.559
Gefahrene Kilometer: 3.160

Der aktuelle Durchschnittsverbrauch über gesamte Laufleistung liegt bei: Verbrauchsberechnung bei Spritmonitor.de. (Details zeigt der Link).

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