Doppelter Werkstattaufenthalt. Reparatur des Auffahrunfalls. 30.000-Kilometer-Inspektion.

Langzeittest Dacia Logan MCV
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Monatsbericht Juni 2010


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Doppelter Werkstattaufenthalt. Reparatur des Auffahrunfalls. 30.000-Kilometer-Inspektion.


Grat am hinteren Stoßfänger. Ein neuer "Flügel" für Sinchen

01.06.2010, Kilometer: 29.200 Kilometer.

Die Tage über Fronleichnam Anfang des Monats führten Sinchen — und uns — zunächst wieder einmal ins Ahrtal südwestlich von Bonn. Mit dabei war auch eine befreundete Familie mit ihrem MCV von 2007. Eine gute Gelegenheit also, beide Modelle hinsichtlich Veränderungen an Karosserie und im Innenraum zu vergleichen.

Am Montag nach Fronleichnam übergaben wir unseren MCV dem Autohaus Barthel in Brühl zwecks Reparatur. Da sowohl meine Frau als auch ich Monatskarten des hiesigen Verkehrsverbundes haben, verzichteten wir auf die Bereitstellung eines Ersatzwagens. Wie angekündigt war der Wagen am Freitag darauf wieder abholbereit. Der linke Flügel der Hecktür war ausgebeult, der rechte ersetzt, ebenso der Stoßfänger und das darunterliegende Blech.

Bei der Durchsicht der Reparaturarbeiten fielen uns am neuen Stoßfänger deutlich sichtbare Grate auf. Auf Nachfrage zeigte uns ein Mitarbeiter des Autohauses einige neue MCV auf dem Hof, deren Heckstossfänger ebenfalls diese Grate aufwiesen. Es handelte sich also nicht — wie wir zuerst vermuteten — um eine nachlässige Abklebung bei der Lackierung, sondern offensichtlich um ein Merkmal der aktuellen Produktion.

Als ich erfuhr, was die Reparatur gekostet hat, musste ich erst einmal schlucken — und war froh, dass nicht wir, sondern die gegnerische Versicherung sie zahlen musste: 4.635,87 Euro — die Kosten für den Sachverständigen und Ausfallgeld noch nicht einmal eingerechnet. Allerdings war die Rechnung auch zwei Seiten lang und umfasste insgesamt 46 Positionen … Direkt bei der Abholung vereinbarten wir für den 23. einen Termin für die in Kürze anstehende 30.000er-Inspektion.

Grat am hinteren Stoßfänger.
Grat am hinteren Stoßfänger.

Die erste "große" Inspektion

01.06.2010, Kilometer: 29.914 Kilometer.

Nicht ganz zwei Wochen später brachten wir Sinchen dann — wie vereinbart — zur 30.000er, bei der folgende Arbeiten laut Arbeitszettel und Rechnung ausgeführt wurden:

  • Bremswirkung inklusive Feststellbremse kontrollieren
  • Beleuchtung, Warnblinkanlage und Kontrollleuchten prüfen
  • Dichtigkeit der Stossdämpfer prüfen
  • Zustand der Auspuffanlage prüfen
  • Zustand der Bremsbeläge prüfen
  • Spiel der Kugelköpfe prüfen
  • Heizungsanlage prüfen
  • Kupplungsspiel prüfen
  • Scheibenwaschanlage vorne/hinten prüfen
  • Flüssigkeitsstände prüfen/auffüllen
  • Ladezustand der Batterie kontrollieren
  • Zustand und Spannung des Antriebsriemens prüfen
  • Profiltiefe der Reifen prüfen
  • Bremsscheiben/-beläge vorne/hinten kontrollieren
  • Prüfen des Fahrzeugunterbodens
  • Motoröl wechseln
  • Anzugmoment Radbolzen kontrollieren
  • Reifendruck und Vorhandensein Ventilkappen prüfen
  • Scheinwerfer einstellen
  • Schließvorrichtungen der Türen/Hauben kontrollieren
  • Abnahmekontrolle
  • Bremsentest auf Rollenprüfstand
  • Ölfilter
  • Dichtring
  • Motoröl (5 Liter)
  • Kühlflüssigkeit
  • Scheibenklar-Konzentrat

Gleichzeitig ließen wir einen Pollenfilter nachrüsten, was mit 28,71 Euro plus Mehrwertsteuer zu Buche schlug. Auch das Gummi an der Frontscheibe, das für das ominöse Vibrieren verantwortlich war, wurde bei dieser Gelegenheit fixiert. Insgesamt haben wir für die Inspektion und den Pollenfilter 207,10 Euro bezahlt. Der Kraftstoffverbrauch in diesem Monat lag bei 7,13 l/100 km.

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