100.000 Kilometer Gasbetrieb. Inspektion.

Langzeittest Citroën C1
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100.000 Kilometer Gasbetrieb. Inspektion.


100.000 Kilometer mit Autogas

Kilometer: 185.000.

Am Anfang habe ich lange überlegt, ob ich die Umrüstung auf Autogasbetrieb wagen sollte. Letztlich habe ich mich durch die massiv steigenden Kraftstoffpreise dazu durchgerungen. Die Voraussetzungen waren nicht besonders gut, es wurde und wird in Foren und auch von Werkstätten davon abgeraten. Problem sind die "weichen" Ventilsitze des Zylinderkopfes.

Gemacht habe ich es im Vertrauen auf die Wirksamkeit des Verschleißschutzadditivs und durch die positiven Erfahrungen, die ich bis jetzt mit Autogasfahrzeugen gemacht habe. Dazu gehört auch eine dem Gasbetrieb geschuldete Fahrweise, bei der man dauerhafte Höchstdrehzahlen und längeres Abfordern der maximalen Leistung vermeidet. Rasen für die Hälfte, das funktioniert auf Dauer nicht. Betrieb bei mittleren Drehzahlen dagegen sehr gut, mit einer Material und Sprit sparenden Fahrweise macht man somit alles richtig. Da der C1 inzwischen über 100.000 Kilometer auf Gas zurückgelegt hat ohne irgendwelche Schäden, möchte ich behaupten, dass eine Umrüstung möglich ist, trotz der weichen Ventilsitze und der vielen Gegenstimmen und Zweifler.

Wartung

Wieder einmal war eine Wartung fällig, bei 180.000 Kilometern. Gemacht wurde etwas mehr, zum Preis von 245,75 Euro.

Zusatzarbeiten waren neue Zündkerzen und ein Bremsflüssigkeitswechsel.

Die Zündkerzen, es handelt sich um die Standardtypen für den Motor, wurden nach dem normalen Intervall nach 60.000 Kilometern gewechselt. Einen erhöhten Verschleiß durch den Gasbetrieb konnte man nicht feststellen. Somit kann man sagen, es sind weder Gaskerzen noch verkürzte Wechselintervalle nötig.

Bei der Durchsicht des Inspektionsplans stellte die Werkstatt fest, dass ein Getriebeölwechsel nötig wäre, das wird dann beim nächsten Termin nachgeholt, da ich erst entsprechendes Öl besorgen muß.

Ich selbst habe dann noch den Filter der Gasanlage erneuert, den Wechselintervall habe ich verlängert auf 30.000 Kilometer, da ich das letzte Mal keine größere Verschmutzung nach 15.000 Kilometern feststellen konnte.

Mit dem Prüfen der Einstellung der Anlage bin ich bis jetzt nicht erfolgreich gewesen, das Diagnoseprogramm läuft zwar, jedoch ist es mir noch nicht gelungen mit dem Kabel eine Verbindung zur Gasanlage herzustellen, um die Daten auszulesen. Da der Wagen aber zuverlässig läuft, es keine Aussetzer und Störmeldungen gibt, sehe ich keine Veranlassung da korrigierend einzugreifen. Falls sich jemand unter den Lesern damit auskennen sollte (ich bin kein PC-Fachmann), wäre ich für Tipps dankbar.

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